Sechs Wochen im Sommer 2016 war unser eigenes Wohnmobil ein lieb gewonnenes Zuhause auf einer Reise von Nordbayern über Dänemark und Schweden nach Norwegen bis zu den Lofoten. Kreuz und quer durch dieses Land sind wir fast 10.000 Kilometer gefahren, haben zahlreiche Fähren über Meer und Fjorde benutzt, aber keine zuvor festgelegte Route befolgt oder zeitliche Vorgaben einhalten müssen.

Wir haben uns nur durch die Naturschönheiten leiten lassen und täglich neu entschieden. Das Nordkap zu erreichen war nie unser Ziel, aber auf den Lofoten hatten wir ausgiebig Zeit zur Erkundung eingeplant. Das Land ist groß und so sind die zu überbrückenden Distanzen manchmal enorm. Aber mit dem Wohnmobil kann man fast überall an interessanten Plätzen rasten und ausgiebige Pausen einlegen, so dass auch dort die fotografischen Neigungen nie zu kurz kommen.

Diese Reise haben wir in einigen Abschnitten gleichzeitig mit Daniel und Geo Fuchs (daniel-geo-fuchs.com) unternommen, die wir schon zuvor über gemeinsame Freunde (joachimschmeisser.com, immagis.com) kennen gelernt hatten.

Links: Daniel und Geo Fuchs mit Halva (Russischer Toy Terrier)

Die Beiden sind ein deutsches Künstler-Ehepaar, das mit seinen konzeptionell angelegten Fotografieserien internationales Renommee erlangt hat (Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_%26_Geo_Fuchs). Sie gewährten mir auch Einblick in ihr neues Projekt „Nature and Distruction“, wofür sie u.a. auch diese Reise unternahmen. Ihre Werke werden international in bedeutenden Museen gezeigt.

Jeder von uns ging zwar seine eigenen fotografischen Wege, aber wir konnten unsere Ansichten und Erfahrungen ausgiebig austauschen und uns gegenseitig interessante Motive empfehlen. Sofern wir nicht am selben Platz verweilten, blieben wir ständig per Whatsapp mit Bild-, Sprach- und Textinformationen in Kontakt. Der Spaß kam auch nicht zu kurz. Danke Daniel, Geo und Halva für diese tolle gemeinsame Zeit. Ich habe viel dazu gelernt.

Fotos dieser Reise finden sich im Portfolio.